nec 2014 nec 2016 nec 2017

Vortragende

Franz Alt

Journalist und Buchautor. Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaft, Theologie und Philosophie in Freiburg und Heidelberg, 1967 Promotion; ab 1968 Redakteur u. Reporter beim Südwestfunk (Baden-Baden); 1972 - 1992 Leiter u. Moderator des politischen Fernsehmagazins "Report"; ab 1992 Leiter der Zukunftsredaktion "ZEITSPRUNG" im Südwestrundfunk und ab 1997 Leiter des Magazins "QUER-DENKER" in 3SAT; bis 2003 Leiter u. Moderator des 3sat-Magazins „GRENZENLOS“; seit 2003 schreibt Franz Alt Gastkommentare u. Hintergrundberichte für über 40 Zeitungen und Magazine und hält weltweit Vorträge. Aktueller Buchtitel: Auf der Sonnenseite (Piper Verlag / München – März 2013) www.sonnenseite.com

Vortrag: Auf der Sonnenseite: Wie uns die Energiewende zu Gewinnnern macht.

Rudi Anschober

Rudi Anschober (geboren 1960) ist oberösterreichischer Grünen-Politiker, seit 2003 Landesrat für Umwelt, Energie, Wasser und KonsumentInnenschutz in der Oö. Landesregierung. Als ausgebildeter Volksschullehrer war er einige Jahre tätig, ebenso als Journalist bei diversen Medien, bevor er über sein großes Engagement gegen den Bau des AKW Temelin schließlich in die Politik gekommen ist. Mit dem Willen, etwas zu verändern, andere Perspektiven aufzuzeigen als Atomenergie. Seit 1986 ist er auf der politischen Bühne präsent, begonnen hat Anschober als Sprecher der Grünen Alternative Oberösterreichs.

Vortrag: Das Ende für die Atomsubventionen wird den europaweiten Atomausstieg einleiten

Antony Froggatt

Antony Froggatt studierte Energie und Umweltpolitik an der Universität Westminster und an der Universität Sussex. Zur Zeit ist er als unabhängiger Berater für internationale Energiethemen tätig, er ist Forschungsmitarbeiter bei Chatham House und ehrenamtlicher Forschungsmitarbeiter der Universität von Exeter. Bei Chatham House spezialisiert er sich auf dem Gebiet der Sicherung einer weltweiten Energieversorgung und der europäischen Elektrizitätspolitik. Er arbeitet seit 15 Jahren als Berater von Umweltorganisationen, akademischen und politischen Institutionen in Europa und Asien. Seit 1992 ist er auch Co-Autor des World Nuclear Industry Status Reports, nunmehr ein jährlicher erscheinender Bericht über den Stand der Atomindustrie.

Vortrag: Neue Atomreaktoren in Großbritannien. Werden sie überhaupt gebraucht? Und was werden sie uns kosten?

Claudia Kunz

Claudia Kunz arbeitet seit 2005 als Referentin für Energiewirtschaft bei der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. in Berlin. Sie ist dort für fachliche Fragen der Erneuerbaren Energien und ihrer Rolle in der Energieversorgung zuständig. Seit 2011 leitet sie das AEE-„Forschungsradar“, ein Internetportal, in dessen Zentrum eine Datenbank mit aktuellen wissenschaftlichen Studien rund um die Energiewende steht. Die Transformation des Stromversorgungssystems hin zu einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien stellt hier einen inhaltlichen Schwerpunkt dar. Zuvor arbeitete Claudia Kunz bei der Umweltstiftung WWF als Referentin für Energie- und Klimapolitik mit dem Schwerpunkt Erneuerbare Energien. Ihre fachliche Qualifikation hat sie von 1996 bis 2002 mit dem Studium der Diplom-Umweltwissenschaften an der Universität Lüneburg erworben. Über die Agentur für Erneuerbare Energien: Die Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) leistet Überzeugungsarbeit für die Energiewende. Ihre Aufgabe ist es, über die Chancen und Vorteile einer Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien aufzuklären - vom Klimaschutz über eine sichere Energieversorgung bis hin zur regionalen Wertschöpfung. Die AEE wird getragen von Unternehmen und Verbänden der Erneuerbaren Energien. Sie arbeitet partei- und gesellschaftsübergreifend. Mehrere ihrer Kommunikationsprojekte werden von den Bundesministerien für Wirtschaft und für Landwirtschaft gefördert.

Vortrag: Der Atomausstieg 2021/22 - Was kommt dann? Was kommt bis dahin?

Patricia Lorenz

Patricia Lorenz arbeitet seit 1993 bei der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000. In ihrer Arbeit konzentrierte sie sich auf die Atomkraftwerke rund um Österreich. Im Jahr 2000 startete sie gemeinsam mit Friends of the Earth Brüssel eine Kampagne mit dem Ziel, den EURATOM-Vertrag aufzulösen. Patricia Lorenz verfügt über große Erfahrungen im Bereich: Atomhaftung, Sicherheit von Atomkraftwerken und sie nahm an zahlreichen grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungen teil.

Kurzpräsentation der Studie: 2030 - Europa ohne Atomkraft

Yves Marignac

Yves Marignac ist Direktor von WISE-Paris. WISE-Paris ist das World Information Service on Energy, gegründet 1983 aus dem Bedürfnis heraus, für unabhängige und vertrauenswürdige Informationen über die französische Energiepolitik, im Besonderen hinsichtlich der Atomenergie zu sorgen. Yves Marignac war Vorsitzender des Vereins negaWatt, einer Gruppe von unabhängigen Expert_innen, die ein Alternativszenario für Frankreich entwickelten. Yves Marignac war auch im Kabinett des Umweltministers an der nationalen Energiedebatte 2013 beteiligt. 2012 wurde seine Antiatom-Arbeit mit dem Nuclear Free Future Award ausgezeichnet. Yves Marignac ist auch Autor von vielen Büchern.

Vortrag: Wie kommt die Atomnation Nr. 1 aus der atomaren Sackgasse? Und bis wann ist das realistisch?

Edvard Sequens

Energieberater beim Verein Calla. Absolvent Technischen Hochschule in Liptovsky Mikulas, Fachrichtung automatisierte Steuerungssysteme. Seit 1997 arbeitet er bei Calla als Berater und Leiter der Projekte im Energiebereich. Er ist Vorsitzender des Vereins. Er arbeitete im Unabhängigen Fachkomitee für die Beurteilung der Energiebedürfnisse der Tschechischen Republik im langfristigen Zeithorizont und ebenfalls als externer Berater des tschechischen Umweltministers. Er spezialisierte sich auf die Einsatzmöglichkeit der erneuerbaren Energieträger und der Atomkraft. Edvard Sequens beteiligte sich auch an der Entwicklung eines alternativen tschechischen Energiekonzepts – weitere Informationen www.zdrojeenergie.cz und www.temelin.cz.

Vortrag: Welche Versäumnisse gibt es in der tschechischen Energiepolitik?

Sabine von Stockar

Sabine von Stockar ist Projektleiterin für Atomenergie und Strom bei der Schweizerischen Energiestiftung (SES). Die SES ist 1976 als energiepolitische Fachorganisation gegründet worden und engagiert sich seither für eine intelligente, umwelt- und menschengerechte Energiepolitik. Diese orientiert sich an der 2000-Watt-Gesellschaft. Die SES setzt sich für den effizienten Einsatz von Energie und die Förderung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen ein. Die SES zeigt Wege auf, wie sich die Schweiz aus der verhängnisvollen Abhängigkeit einer fossil-atomaren Energieversorgung lösen kann. Sabine von Stockar hat Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich studiert.

Vortrag: Welche Schritte setzt die Schweiz politisch, rechtlich und investitionstechnisch, damit der Atomausstieg 2034 tatsächlich gelingt?

Dariusz Szwed

Dariusz Szwed ist Grünen-Politiker, sozialer Aktivist und Wirtschaftswissenschaftler aus Polen, sowie einer der Gründer und von 2004 bis 2011 einer der Vorsitzenden der polnischen grünen Partei Zieloni. Szwed bekleidet derzeit die Position des Leiters des Programmrats des Grünen Institutes und des Beraters von Robert Biedroń, dem Bürgermeister von Słupsk, Pommern. Szwed ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Krakau und der Universität Warschau und Mitarbeiter in der Fraktion der Grünen/Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament. Dariusz Szwed ist Autor, Ko-Autor und Herausgeber mehrerer Bücher und Publikationen über nachhaltige Entwicklung.

Vortrag: Energiedemokratisierung in Polen. Politische, soziale und ökonomische Aspekte